
Der Verein Claude und Felix Lanzmann und dasJüdische Museum Berlin geben bekannt, dass Claude Lanzmannsbedeutender Film Shoah (1985) in das UNESCO-Weltdokumentenerbeaufgenommen wurde.
Guillaume Ribot hat einen packenden und inkeine Schublade zu steckenden Film gedreht, der anhand der 220 Stunden Rohmaterial von Shoah und Claude Lanzmanns Memoiren Der Haseaus Patagonien (Gallimard 2009) die Dreharbeiten zu Shoahnachzeichnet. In 92 außergewöhnlichen Minuten zeichnet er das Porträt eines genialen Filmemachers bei der Arbeit – eines sehrattraktiven Mannes in den Fünfzigern, intelligent, mutig, fleißigund ausdauernd. Ich hatte nur das Nichts – Shoah von Lanzmann ist der Leitfilm zum hundertsten Geburtstag von Claude Lanzmann, der vom 27. November 2025 bis zum 26. November 2026 gefeiert wird.
Claude Lanzmann ist ein französischer Widerstandskämpfer, Journalist, Schriftsteller, Regisseur und Produzent. Als engagierter Intellektueller und Mitarbeiter von Jean-Paul Sartre kämpft er für die Unabhängigkeit Algeriens undsetzt sich gleichzeitig für den Staat Israel ein. Er ist der Schöpfer des bahnbrechenden Films Shoah, eines Meilensteinsder Filmgeschichte, der dem Völkermord an den Juden seinen Namen gab – „eine beispiellose Verbindung von Schrecken und Schönheit“, so Simone de Beauvoir.






Die Association Claude et Felix Lanzmann hat sich zum Ziel gesetzt, das Andenken an Claude Lanzmann zu bewahren. Er war Filmemacher, Schriftsteller, Herausgeber der Zeitschrift Les Temps Modernes und ein führender Intellektueller, der sich gegen den Kolonialismus und für Israel engagierte.
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